Wenn aus Freunden Kollegen werden – Job for Friends bei GEZE

Als Alternative zum herkömmlichen Recruiting haben wir „Job for friends“ (J4F) ins Leben gerufen. Mitarbeiter können Personen aus ihrem persönlichen Umfeld anwerben. Bei erfolgreicher Anstellung winkt eine einmalige Prämie. Wir haben drei Mitarbeiter, die das Programm bereits genutzt haben, zu ihren Erfahrungen mit J4F befragt.

Simon Deimling, Eric Baufeld und Sven Baufeld: So haben wir Job for Friends erlebt

Teamleader System Solutions Engineer

Simon Deimling © GEZE GmbH

Simon Deimling hat mit Job for Friends Eric Baufeld als neuen Mitarbeiter geworben und damit einen Freund ins Unternehmen geholt. Einige Zeit später hat Eric Baufeld dann selbst J4F genutzt und seinen Bruder Sven ins GEZE-Team geholt. Im Interview erzählen die drei, welche Vorteile dieses moderne Recruitingverfahren für sie hat.

Sie alle haben – aktiv oder passiv – Erfahrungen mit J4F gesammelt. Welche Vorteile hat das Programm aus Ihrer Sicht?

Simon Deimling: GEZE-Mitarbeiter kennen ihr privates und berufliches Umfeld bestens und wissen genau, wer eine vakante Stelle gut besetzen könnte. Das ist eine klare Win-Win-Situation: Der Mitarbeiter erhält eine Prämie und GEZE einen passenden Bewerber. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass bestehende Mitarbeiter Infos über das Unternehmen und Fachbereiche sehr viel detaillierter und authentischer wiedergeben können als klassische Stellenausschreibungen oder Portale. Dort findet man oft nur sehr allgemeine Aussagen.

Eric Baufeld: Genau. Als potenzieller Bewerber erhält man Infos aus erster Hand, die man nicht unbedingt auf der Website findet. Man kann sich im Vorfeld einfach ein besseres Bild von der Stelle und dem Unternehmen machen. Als neugewonnener Mitarbeiter kennt man durch Vermittlungsprogramm bei Firmeneintritt bereits Mitarbeiter im neuen Unternehmen und hat dadurch einen vertrauten Ansprechpartner. Außerdem gilt J4F für wirklich alle Stellen und nicht nur für schwer zu besetzende Positionen – ganz egal, wie lange die Stelle schon ausgeschrieben ist.

Sven Baufeld: Ich sehe einen großen Vorteil ebenfalls darin, dass man sich bereits gut kennt und versteht. Das stärkt den kollegialen Zusammenhalt.

Service- und Montagetechniker

Sven Baufeld © GEZE GmbH

Warum haben Sie sich dazu entschlossen, einen neuen Mitarbeiter zu werben?

Simon Deimling: Ich kenne Eric Baufeld schon seit der Ausbildung im Labor. Ich habe ihn als sehr positiven und leistungsfähigen Menschen kennengelernt und ihn deshalb vermittelt. Nachdem ich ihm die Stelle und das Unternehmen ausführlich beschrieben habe, hat er sich direkt beworben.

Sven Baufeld: Ich selbst habe noch niemanden vermittelt, wurde aber von meinem Bruder geworben. Da ich weiß, dass mein Bruder bestimmt nur in einem guten Betrieb arbeiten würde, ist mir die Entscheidung sehr leichtgefallen. Außerdem konnte er mir vorab schon viel über GEZE erzählen und mir versichern, dass es sich hier um einen sicheren Arbeitsplatz in einem erfolgreichen Unternehmen handelt.

Eric Baufeld: Ja, ich habe gesehen, dass mein Bruder seine Fähigkeiten bei GEZE allgemein und in der Abteilung im Speziellen sehr gewinnbringend einsetzen kann. Da er sich beruflich gerade neu ausrichten wollte, habe ich ihn für das J4F-Programm vorgeschlagen.

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Team Lead Validation Electronics

Eric Baufeld © Karin Fiedler / GEZE GmbH

Was lief besonders gut?

Simon Deimling: Da Eric und ich auch auf privater Ebene vernetzt sind, rückten wir nun auch beruflich näher zusammen. Das verbindet. Manchmal werden aus Kollegen Freunde, und manchmal eben aus Freunden auch Kollegen.

Sven Baufeld: Ich habe ohne großen Zusatzaufwand einen tollen, neuen Job bekommen. Eric hat mit als Vertrauensperson die Einarbeitung und das Ankommen enorm erleichtert.

Hat das Programm aus Ihrer Sicht auch Nachteile? Falls ja, welche?

Eric Baufeld: Nein, denn die Verantwortung liegt ja letzten Endes bei den Führungskräften und HR. In meinem Team wurde J4F bereits von mehreren Kollegen genutzt und es wurden bisher nur positive Erfahrungen damit gemacht.

Gab es bei Ihnen Hindernisse, Probleme oder Bedenken? Falls ja, wie haben Sie dem entgegengewirkt oder sind damit umgegangen?

Sven Baufeld: Nein, die gab es nicht. Ich bin für die neue Stelle bei GEZE gerne nach Nordrhein-Westfalen gezogen.

Simon Deimling: Ich hatte keine Bedenken, da ich von der Vermittlung absolut überzeugt war. GEZE ist ein wirtschaftlich stabiles Unternehmen, daher kann ich auch jedem potenziellen Bewerber die Angst davor nehmen, den Arbeitsplatz zu wechseln und ein Teil des GEZE-Teams zu werden.

Eric Baufeld: Nein, ich vertraue den Strukturen im Unternehmen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es eine Hemmschwelle gibt, wenn man jemanden nur privat kennt und nicht weiß, wie sich die Person im Arbeitsleben verhält. Aber die Angst, dass dies negativ auf einen zurückfällt, ist unbegründet. Wie bereits erwähnt, gibt es hier ja noch weitere Instanzen, die letztlich über die Anstellung entscheiden.

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Würden Sie nochmals einen neuen Kollegen empfehlen?

Simon Deimling: Ja, auf jeden Fall! Ich mache mir aktuell Gedanken, wer aus meinem Umfeld in Frage käme und behalte die Stellenausschreibungen stets im Blick.

Eric Baufeld: Ja, sofort! Ich habe auch schon bei der ein oder anderen schwer zu besetzenden Stelle aktiv versucht, Leute anzuwerben.

Sven Baufeld: Ich würde GEZE mittels des J4F-Programms auf jeden Fall weiterempfehlen, kenne hier aber noch nicht so viele Leute, weshalb ich selbst noch niemanden geworben habe.

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